Jetzt bist Du dran, ... bitte schreib doch ein paar Zeilen über Deine(n) RENAULT 4 oder Deine R4-Geschichte, die Du so irgendwann damit erlebt hast - DANKE!

R(4)oadBook

14 Einträge auf 3 Seiten
Alois Sprowaka
12.01.2021 21:27:56
Au revoir, tristesse!
Mit dem 4er macht es einfach Spaß ihn selbst zu fahren und auch den vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern die man begegnet. Kaum steht man wo ist ein Gespräch über die Quatrelle vorprogrammiert. (Mahhh, so einen hatte ich auch mal)
Meine Leidenschaft zum 4er begann auf einem Renault R6 weil Damals der R4 Safari mir zu teuer war. Später gab es Opel, BMW und viele Renault Scenic als Alltagsauto. ABER die Leidenschaft zum 4er blieb und wurde nach einem Kroatienurlaub wieder geweckt.
In den letzten 15 Jahren sind einige durch meine Hände gegangen, nach dem Motto aus zwei mach einen.
Liebe Grüße Alois
Kommentar:
Bonsoir, Alois. Oh das ist aber schön, dass Du hier vorbeischaust. Ich bin da voll und ganz bei Dir, es macht ganz einfach Spaß in einer Quatrelle zu fahren. Wär mal cool, so in einem R3 - voll auf spartanisch & puristisch ohne jegliche Verkleidung, auf cool in den Hängesitzen aus Stahlrohr zu düsen mit France Galle als Beschallung :-) Danke für Deine netten Worte, ich freue mich auf Dich im August bei 60 Jahre Renault 4 - entweder mit einem oder vielleicht sogar zwei, wie Du sagtest... da brauchst noch eine_n Fahrer*in. Ganz lieben Gruß, Geraldine!
Peter Scholz
10.01.2021 22:32:53
Mein erster R4 war Bj. 67, dunkelgrün mit Alubrille und Faltdach. Als Student in München könnte ich ihn mir erst leisten als er schon 5 Jahre alt war. Er hatte noch eine "verschobene" H-Schaltung, also der Rückwärtsgang befand sich links vorn, der 1. Gang links zurück usw.
Dazu eine kleine Geschichte:
Meine Freundin hatte gerade den Führerschein gemacht und wir waren auf dem Weg nach Berlin. Um Fahrpraxis zu bekommen, fuhr sie meinen R4 auf der Transitstrecke durch die DDR. Auf der holprigen "Autobahn" mit Schlaglöchern erwies sich die weiche und langhubige Federung des R4 als äusserst vorteilhaft.
Die ostdeutsche Grenze vor Berlin hatten wir passiert. Auf westdeutscher Seite wurden die Pässe nur kurz kontrolliert und der Beamte wünschte uns eine gute Fahrt. Aus den Augenwinkeln sah ich meine Freundin den Ganghebel nach links vorn schieben, aber bevor ich reagieren konnte, machte der Wagen bereits einen kräftigen Satz nach ....hinten! Unglaublicherweise befand sich kein Fahrzeug hinter uns, so dass die Sache glimpflich verlief. Was ich aber nicht vergessen werde, war der westberliner Grenzer, der uns aus seinem Häuschen gebeugt zurief: "Ja wollt ihr jetzt rein oder nicht?"

Heute bin ich Rentner, meine damalige Freundin ist meine Frau, und ich habe wieder einen R4, einen 81er aus Frankreich, der noch kein Salz gesehen hat.

Geraldine, tolle Idee mit dem Treffen im August, ich hoffe wir sehen uns.
Peter
Kommentar:
Lieber Peter, was für eine "verschobene Geschichte", ja so ist das, wenn der erste Gang nach hinten los geht. Einfach köstlich die Vorstellung! - und gut, dass der Grenzbeamte ein Quentchen Humor hatte... Lieber Peter, wie schön wäre das: Dich, Deine Frau und Euren R4 in Österreich begrüßen zu können. Ich sage mal, ich bin davon überzeugt - es wird SOMMER sein - wir sind alle draußen, da wird diese verklärte Nostalgie doch seine Umsetzung finden können. Vielen Dank für Deinen sympathischen Eintrag! Herzlichen Gruß, Geraldine
Jürgen Splet
07.01.2021 09:32:03
Hallo, Geraldine nd Thomas!
Schönen Dank für euren wirklich erfrischenden Besuch gestern im "Archiv" - Ich bin mal gespannt, wann du die Zeit findest, die vielen Daten von deinem Handy für diese Seite aufzubereiten - ist ja doch eine Menge Arbeit aber du tust es ja gerne!
Es hat uns wirklich sehr gefreut euch kennengelernt zu haben - und ich bin sicher, das wird noch ein paar unterhaltsame Treffen nach sich ziehen - auf ins Jahr 2021! Alles Liebe Jürgen & Hedi!
Kommentar:
Liebe Hedi, Lieber Jürgen. Was für schöne Stunden das gestern waren. Die Renault 4 interessierte Welt wird es danken, was sie zu sehen und zu lesen bekommen werden, ein Schatz an Information an franzö­sisch-­österreichischer Automobilgeschichte :-) DANKE Euch Beiden. Freue mich auf viele gemeinsame Kilometer in unseren rollenden Schätzen und auf viele, viele unterhaltsame Stunden mit Euch. Herzlichst, Geraldine
Jürgen Splet
05.01.2021 15:12:50
Tja, da bin ich nun auf der R4-Seite gelandet - und muß sagen: wirklich schön gemacht, Respekt, Hut zieh etc! Zum Thema R4 fällt mr auch etwas ein.. 1973 - Sommer - Aushilfsjob bei der Herba - die hatten nicht nur eine Zentrale im 9. Bezirk, sondern auch ein Stadtlager in der Habsburgergasse Wien 1, gleich neben dem Graben. Und dort fuhren keine VW-Busse, sondern R4 mit Lieferkasterl hinten - und ich fuhr auch einige Wochen so ein Gerät .. Es war natürlich nicht sehr schonend, wie mit den Fahrzeugen umgegangen wurde - und ich bin sicher, aus dieser Benützungsserie hat keiner die Weihen des Oldtimers erlebt, dafür wurden sie von unterschiedlichen Fahrern zu sehr zusammengeritten - aber es hat Spaß gemacht! Einige Jahre später hatte ich noch einmal einen Berührungspunkt mit Renault: Renault Estafette-Lieferbus für die Firma Widrog. War ja der gleiche Motor, wenn ich mich nicht täusche - und auch ein sehr unterhaltsames Fahrzeug! Später hatten Freunde noch mehrere R6, aber den R4 verlor ich aus den Augen - - bis ich nach Gaweinstal übersiedelte , da gibt es nämlich in der Nachbarortschaft einen Liebhaber, der immer wieder mal R4 vor dem Haus stehen hat - - ob man den mal ansprechen sollte? - - ob er diese Seite kennt? Mal sehen...
Kommentar:
Lieber Jürgen, danke für diese schöne Erinnerung. Du siehst, obwohl dies schon einige Wochenenden her ist, trotzdem erinnerst Du Dich an Deine persönliche R4-Geschichte. Es ist faktisch unmöglich, so ein Fahrerlebnis zu vergessen ;-) und gut war's, dass dies hängen geblieben ist, denn jetzt ist es sogar veröffentlicht :-)
PS: Klar sprichst Du ihn doch rein zufällig demnächst darauf an, den R4-Liebhaber in der Nachbarortschaft von Gaweinstal...
Thomas Steigberger
03.01.2021 15:51:52
Der Renault 4 also. Ein Auto, das in meiner ganzen Wahrnehmung, mehr als ein halbes Jahrhundert lang, mehr oder weniger nicht vorgekommen ist. Als Kind fand ich ihn nicht schön, als Jugendlicher fand ich ihn nicht cool und auch als Erwachsener wollte ich niemals „so ein Kastl“ haben. Natürlich kannte ich ihn. Den Citroen 2CV, die „Ente“, empfand ich immer als das skurrilste Fahrzeug, den VW „Käfer“ fuhr ich eine Zeit lang und er wurde mir nicht zum Freund. Den Renault 4 ersparte ich meiner weiteren Beurteilung und meiner Erfahrung.
Nun ist plötzlich alles anders. Dass es so kam, erstaunt mich nach wie vor. Geraldine lernte ich als Liebhaberin der sportlichen und rassigen Fahrzeuge, vorwiegend italienischer Herkunft, kennen. Auch ein deutsches Sportcabrio mit Seitenkiemen hinterließ bei ihr schwärmerische Erinnerungen. Andere Kategorien von Fahrzeugen schienen nicht in ihr Beuteschema zu passen, schon gar nicht der Renault 4. Bis sie im Sommer 2019 erstmals überraschend ein Renault-4-Cabrio, einen „Plein Air“, pilotierte. Von lieben Freunden geborgt, verliebte sie sich in dieses Fahrzeug und war seitdem bestrebt, auch ein solches oder zumindest einen Renault 4 zu erwerben. Das gelang im Spätsommer 2020, ein wunderschöner JP4 wurde es, und seitdem ist ihr Enthusiasmus nicht mehr zu bremsen.
Wir haben nun eine umfangreiche Bibliothek über Renault 4 in unserem Haushalt. Und je mehr ich über dieses Fahrzeug, über seine Grundideen, seine Konstruktion, die damit verbundenen Anekdoten und seine verschiedenen Verwendungsmö­glichkeiten lerne, desto unbegreiflicher wird mir, dass ich zuvor noch kaum Notiz davon gemacht hatte. Und ja, natürlich, das persönliche Fahrerlebnis ist auch etwas ganz Besonderes. Vermutlich ließen sich davon alle Skeptiker und Ignoranten, wie ich einer war, davon überzeugen. Erstaunlich, genau das wurde bei Einführung des Renault 4 1961 nämlich kräftig beworben: „Probieren sie es selbst!“
Kommentar:
:-) ich betone: "schienen nicht in ihr Beuteschema zu passen" - den Renault 4 hab ich schon immer auch als ehemalige Renault 5 Le Car Fahrerin äußerst charmant empfunden, hat sich halt nie ergeben, jetzt - wo er Oldtimer ist - ergibt sich auch der perfekte Lebensabschnitt dafür - der Trend zum Zweit- Dritt- Viert- Fünft- usw. Wagen ist möglich und eröffnet. :-)
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